Langsame Seiten verlieren Besucher, bevor sie überzeugen können – und Google misst mit. Dieses Tool röntgt den Quelltext: Was lädt da alles, was davon blockiert die Darstellung, und wo liegen die großen Brocken?
Nummer eins sind fast immer Bilder: unkomprimierte Kamerafotos, die das Zehnfache des Nötigen wiegen – der Bild-SEO-Check löst das direkt im Browser. Nummer zwei sind render-blockierende Skripte im Kopfbereich: Der Browser wartet auf sie, bevor er irgendetwas anzeigt – meist genügt ein defer-Attribut. Nummer drei ist Plugin-Wildwuchs: Jedes je installierte Widget lädt seine Skripte mit, oft Jahre nach dem letzten Einsatz.
Der pragmatische Ansatz: Nicht alles auf einmal. Erst die roten Punkte dieses Checks, dann eine Stoppuhr-Messung mit PageSpeed Insights, dann Wiedervorlage im nächsten Quartal. Tempo ist kein Projekt, sondern eine Gewohnheit.
Weil es sie nicht seriös messen kann – tatsächliche Ladezeiten hängen von Server, Dateigrößen und Netz ab, die ein Quelltext nicht verrät. Statt geschätzter Sekunden zeigt das Tool die belastbaren Fakten: Was lädt, was blockiert, was fehlt. Für die Messung: Google PageSpeed Insights – für die Ursachen: dieses Tool.
Beides lässt den Browser die Seite anzeigen, während Skripte noch laden. defer ist für die meisten Fälle richtig (hält die Reihenfolge ein), async für unabhängige Skripte wie Analyse-Tools.
Schlanke Firmenseiten: 20–40. Ab etwa 60 summieren sich die Wartezeiten spürbar, ab 100 lädt meist ein Baukasten-Theme alles auf Verdacht.
Tempo überzeugt Besucher – ein ITSBETTER-Eintrag bringt sie: Profil, Produkte und Direktkontakt für über 880.000 suchende Einkäufer.