Der Firmeneintrag-Optimierer bewertet sechs Bereiche mit zusammen 100 Punkten – gewichtet nach dem, was Einkäufer nachweislich zum Klicken und Anfragen bringt. Wer die Logik versteht, schreibt bessere Einträge – überall, nicht nur bei ITSBETTER.
Die Psychologie der Trefferliste
Eine Trefferliste ist ein Schaufenster mit zehn Auslagen: Der Blick springt vom Bild zum Titel zur ersten Textzeile – drei Sekunden, dann ist entschieden, welcher Eintrag den Klick bekommt. Deshalb die Gewichtung: Titel (20) und Kurzbeschreibung (15) entscheiden über den Klick, die Beschreibung (25) über die Anfrage, Kategorien & Leistungen (15) darüber, ob Sie überhaupt gefunden werden, Bilder (10) und Erreichbarkeit (15) über Vertrauen und Abschluss.
Formulierungs-Tricks, die Punkte (und Klicks) bringen
- Die Titel-Formel: Firmenname + Kernleistung + Ort. „Fliesen Mustermann GmbH – Badsanierung & Naturstein, Giengen“ schlägt „Fliesen Mustermann GmbH“ in jeder Liste, weil er die Suchfrage direkt beantwortet.
- Der Zahlen-Anker: Eine Zahl in der Kurzbeschreibung („seit 1998“, „über 500 Projekte“, „48-h-Angebot“) hebt sie aus dem Einheitsbrei – das Tool vergibt dafür eigene Punkte, weil Zahlen messbar Vertrauen schaffen.
- Die Floskel-Falle: „Führend“, „innovativ“, „kundenorientiert“ – der Optimierer erkennt diese Wörter und wertet ab. Der Test: Könnte der Satz wörtlich auch beim Wettbewerber stehen? Dann streichen und durch einen Fakt ersetzen.
- Absatz-Architektur: Leistungen / Branchen & Referenzen / Region – drei Absätze, die ein Einkäufer in zehn Sekunden überfliegen kann. Textwände kosten Punkte und Leser.
- Leistungen als Suchtreffer denken: Jede Zeile in der Leistungsliste ist ein eigener Weg, gefunden zu werden. „Großformat-Fliesen“ und „barrierefreie Bäder“ sind zwei Treffer – „Fliesenarbeiten aller Art“ ist keiner.
Die Bilder-Formel: 4+
Ab vier Bildern gibt es volle Punkte – die bewährte Mischung: Gebäude oder Team (beweist: echter Betrieb), Produktion oder Baustelle (beweist: echte Arbeit), zwei Referenz-Ergebnisse (beweist: Qualität). Smartphone-Fotos in gutem Licht schlagen gekaufte Symbolbilder – Einkäufer erkennen Stockfotos sofort, und nichts sagt „austauschbar“ lauter.
Direkt anwenden: Zum Firmeneintrag-Optimierer – und danach prüfen, wie der veröffentlichte Eintrag wirkt: Profil-Check per URL.
Vorher/Nachher: eine Stunde Arbeit
Vorher (34/100): Titel „Müller GmbH“, keine Kurzbeschreibung, drei Zeilen Fließtext mit „kompetent und zuverlässig“, eine Kategorie, keine Bilder, keine Telefonnummer im Profil.
Die Stunde: 10 Min Titel + Kurzbeschreibung nach den Formeln oben. 20 Min Beschreibung: drei Absätze, zwei Zahlen, Floskeln raus. 10 Min fünf Leistungen gelistet, zweite Kategorie gewählt. 15 Min vier Handyfotos hochgeladen. 5 Min Telefon, Website, Zeiten ergänzt.
Nachher (91/100): Gleiche Firma, gleiche Leistung – aber jetzt sieht man sie. Der Unterschied liegt nicht im Budget, sondern in der Sorgfalt.
Merksatz: Der Eintrag konkurriert nicht mit Ihrer Website – er konkurriert mit den neun anderen Einträgen in der Trefferliste. Geschrieben wird für den Einkäufer, der alle zehn überfliegt.
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Das große Bild: Was ein Verzeichnis-Eintrag bringt. Die Daten-Basis: NAP-Konsistenz im Artikel Lokal gefunden werden.