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Redirect-Ketten-Check

Eine Weiterleitung ist Ordnung, zwei sind Umweg, drei sind Baustelle: Dieses Tool verfolgt eine Adresse Sprung für Sprung – jede Station mit Statuscode – und deckt auf, was Browser sonst verstecken: Ketten, Endlos-Schleifen und temporäre Weiterleitungen an dauerhaften Stellen.

Welche Adresse verfolgen?

Typische Prüffälle: alte Produkt-URLs nach dem Relaunch, die http-Variante Ihrer Domain, Links aus alten Katalogen und E-Mail-Signaturen.
Wie geprüft wird: Der Toolbox-Abrufdienst fragt jede Station einzeln ab, OHNE der Weiterleitung automatisch zu folgen – so wird die komplette Kette sichtbar (bis 6 Sprünge, dann ist es ohnehin ein Grundsatzproblem). Bewertet werden Kettenlänge, Statuscodes (301 dauerhaft vs. 302 temporär) und das Endergebnis. Schleifen werden erkannt und benannt.

Die Kette · 0 Weiterleitung(en)

Noch keine VerfolgungAdresse eintragen – jede Station erscheint hier mit Statuscode.

Bewertung

    Warum Ketten Geld kosten – und die Ein-Sprung-Regel

    Jeder Sprung kostet doppelt: Erstens Zeit – der Browser muss jede Station einzeln anfragen, auf Mobilfunk summiert sich das spürbar. Zweitens Signalstärke – Google gibt über Weiterleitungen zwar Autorität weiter, aber lange Ketten verwässern und werden irgendwann schlicht abgebrochen (Googles eigene Grenze liegt bei etwa zehn Sprüngen, Browser steigen früher aus).

    Die Ein-Sprung-Regel für saubere Websites: Jede alte Adresse leitet DIREKT auf ihr endgültiges Ziel – nicht auf eine Zwischenstation, die weiterleitet. Nach jedem Relaunch lohnt der Blick auf die drei häufigsten Ketten-Bauarten: http→https→www→Ziel (drei Sprünge, wo einer reicht), Alt-Seite→Alt-Kategorie→Neu (Relaunch auf Relaunch gestapelt) und Kurzlink→Tracker→Ziel. Die Regeln dafür baut der Redirect-Generator – dieses Tool prüft das Ergebnis.

    Häufige Fragen

    Was ist der Unterschied zwischen 301 und 302?

    301 heißt „dauerhaft umgezogen“ – Suchmaschinen übertragen die Signalstärke auf das Ziel und tauschen die Adresse im Index. 302 heißt „nur vorübergehend“ – die alte Adresse bleibt im Index, Signale fließen nicht vollständig. Für Umzüge gehört IMMER 301; 302 ist für echte Provisorien (Wartungsseite, saisonale Umleitung).

    Das Tool zeigt eine Schleife – was nun?

    Eine Schleife heißt: Zwei Weiterleitungsregeln beißen sich (häufig: www-Regel gegen https-Regel, oder Plugin gegen .htaccess). Die Adresse ist damit komplett unerreichbar. Lösung: Alle Weiterleitungsregeln an EINEM Ort bündeln und so ordnen, dass jede Adresse in einem Sprung am Ziel ist.

    Warum stoppt die Verfolgung nach 6 Sprüngen?

    Weil ab da nicht mehr die einzelne Kette das Problem ist, sondern die Weiterleitungs-Logik insgesamt – mehr Stationen anzuzeigen würde nur das Symptom dokumentieren. Browser und Google brechen lange Ketten ebenfalls ab.

    Alle Wege sollten zu Ihnen führen

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